IFA 2017: Die Neuheiten kommen an - 15.09.2017

Weihnachten darf kommen: Veranstalter, Verbände und Aussteller zeigen sich sehr zufrieden mit der IFA 2017 – auch die aus dem elektrotechnischen Fachvertrieb.

Mit einem erwarteten Ordervolumen von 4,7 Milliarden Euro endete die weltweit bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics am 6. September in Berlin. Das sind 200 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Ein gutes Signal vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft.

Messefoto LG Fernseher

Die Messe Berlin zählte 253.000 Besucher und 1.805 Aussteller, die ihre Neuheiten auf 159.000 Quadratmetern vermieteter Ausstellungsfläche präsentierten. Nach dem großen Wachstum in den Jahren zuvor entsprechen diese Zahlen ungefähr denen vom vergangenen Jahr. Das zeigt, dass an dieser Stelle die Grenzen des Wachstums erreicht scheinen – mehr Unternehmen und Besucher sind kaum möglich. Wichtiger für die Aussteller: Unter der Viertelmillion Besuchern waren erneut mehr Fachbesucher, und davon kamen mehr als die Hälfte aus dem Ausland.

„Die IFA hat ihre Rolle als weltweit bedeutendste Messe für Elektro-Hausgeräte auch im Jubiläumsjahr mit der zehnten Ausgabe von Home Appliances@IFA gestärkt. Sie hat so einen außerordentlichen Beitrag für die zu erwartende weltweit positive Marktentwicklung im Hausgeräte-Bereich geleistet“, sagte Dr. Reinhard Zinkann, Chef von Miele sowie Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektrohausgeräte und CECED-Präsident.

Diese positive Bewertung, die man auf den Bereich der Unterhaltungselektronik übertragen darf, ist auch auf das „qualitative Wachstum“ zurückzuführen. Mit IFA Global Markets und IFA NEXT wurden Konzepte gefunden, die Zulieferern, Herstellern und Einkäufern sowie Start Ups, Organisationen und Forschungseinrichtungen anregende Treffpunkte bieten und die auch genutzt werden.

Auch Elektrohandwerk und -industrie sind zufrieden

Mehr noch: Im vergangenen Jahr bot die IFA zum ersten Mal den Ausstellungsbereich „Smart Home“. Auch dieses Angebot wurde angenommen. Große Resonanz erzielte das „E-Haus“, das die Elektroverbände VDE, ZVEH und ZVEI an ihrem Gemeinschaftsstand präsentierten. Das bekannte und vernetzte Modellhaus für intelligente Gebäudetechnik lockte auch viele Personen aus der Politik sowie die Medien an. Das Fazit von ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi: „Die IFA ist eine wichtige Plattform, um das Thema Smart Home und die Kompetenzen der E-Handwerke einem breiten Publikum nahezubringen.“ Die Medienpräsenz des E-Hauses sei dabei ein wertvoller Multiplikator.

Auch der Messestand von Busch-Jaeger war ein Magnet, nun schon zum vierten Mal. Gezeigt wurden hier Lösungen für die Vernetzung von Haus und Wohnung, die immer beliebter werden. Diesen Trend unterstützt Busch-Jaeger mit der neuen Kampagne „Smarter Home“. Smarter Home basiert auf den vier Grundsätzen: Installation durch den Elektrofachmann, erweiterbare und zukunftssichere Lösungsvielfalt, optimales Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Kompetenz aus mehr als 130 Jahren Erfahrung.

„Mit ,Smarter Home’ wollen wir uns von den zahlreichen Anbietern aus den unterschiedlichsten Branchen und Marktsegmenten abgrenzen, die den Endkunden beim Thema Smart Home vielfach mit Nischenprodukten und Insellösungen verunsichern“, sagt Adalbert M. Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Busch-Jaeger Elektro GmbH. Busch-Jaeger sei es wichtig, den Kunden Lösungen anzubieten, die gleichermaßen innovativ wie auch zukunftssicher sind. Nicht zuletzt durch den engen Schulterschluss mit dem Elektrohandwerk, das dem Endkunden technische Beratung, fachgerechte Installation und Langzeit-Service garantiert. Neumann: „Unsere Lösungen sind smarter, weil sie dem Endkunden überzeugenden Mehrwert bieten.“

Die nächste IFA findet statt vom 31. August bis 5. September 2018